Das Heimathaus
Das Heimathaus

Vereinsvorsitzender Klaus  Holtzheimer,Heidemarie Schner, Dr.Reinhard Schmidt

                                                                                                                Foto: Luise Fröhlich

Vereinsfahrt 2018

 

Ein Ausflug besonderer Art

Am 26.09.2018 führten wir unsere nun schon zur Tradition gewordene jährliche Vereinsfahrt durch. Nach längerer Diskussion bei der Vorbereitung entschieden wir uns im Vorstand für den Besuch des Lausitzer Braunkohlentagebaus Welzow–Süd.  Ob wir auch im Sinne der Vereinsmitglieder die richtige Entscheidung getroffen hatten, waren wir uns nicht ganz sicher. Die Skepsis war unbegründet. Das Interesse, einen effektiven und hoch modernen Tagebau mit allen aktuellen Problemen kennenzulernen, war groß.

Da unsere Fahrt mit dem Busunternehmen Sommer schon um 7.00 Uhr begann wurden durch einige Mitglieder des Vereins in aller Frühe 40 frische Brötchen geschmiert und belegt, die dann in einer Frühstückspause auf einem Autobahnrastplatz verspeist wurden.

Große Unterstützung bekamen wir dann von der Besucherabteilung des LEAG Konzerns. Mit einem detailliert vereinbarten Programm versehen machten wir uns auf den Weg nach Welzow. Kurz nach 9.30 Uhr erreichten wir das Betriebsgelände. Ein Mannschafts-Transportwagen und ein sehr sachkundiger ehemaliger Mitarbeiter als Begleiter standen für uns bereit. In einer dreistündigen Führung wurden wir an mehreren Haltepunkten mit der Geschichte des Reviers und den aufwendigen Schritten bis zum Abbau der Kohleflöze vertraut gemacht. Nach der Abbaggerung der Deckschichten kann mit der Gewinnung der Braunkohle begonnen werden. Die dafür verwendete Technik ist imposant. Bekannt unter der Bezeichnung F 60 tut auch in diesem Revier die größte mobile Förderbrücke der Welt ihren Dienst. Die weitgehend horizontal ausgerichteten Flöze liegen in einer Tiefe von 60-120 m und erreichen eine Mächtigkeit von 10-16 m. Die „Talfahrt“ zu diesem Flöz und die hautnahe Erkundung der Braunkohlenstücke gehörten sicher zum Höhepunkt unserer Exkursion. Erinnerungen an längst vergessene Probleme bei der privaten Heizung (Ofenheizung, schlechte Briketts, feuchte Braunkohle) wurden wieder wach. Bei einer Jahresfördermenge von ca. 20 Mio. Tonnen werden täglich ca. 90.000 Tonnen für das Betreiben des Kraftwerkes Schwarze Pumpe bzw. zur weiteren Veredlung (Briketts, Braunkohlenstaub) benötigt.

Abschließend konnten wir uns mit den Bemühungen zur Renaturierung abgebaggerter Gruben vertraut machen. Vom Aussichtspunkt Wolkenberg, eine Erinnerungsstätte für den früheren abgebaggerten Ort Wolkenberg, konnten wir die Besonderheiten in dieser Bergbaufolgelandschaft betrachten. Ein sechs Hektar großer Weinhang und ein ornithologischer Lehrpfad wurden angelegt. Diesen Aussichtspunkt mit dem beeindruckenden Rundblick über große Teile des Reviers benutzten wir dann noch für eine kurze Danksagung an unseren Begleiter. Geduldig und objektiv hatte er all unsere Fragen beantwortet und auch nicht vor kritischen Fragen Halt gemacht. Die Sorge, welche Entwicklung die Lausitz nach dem Ende der „Braunkohlenära“ nehmen wird, kam dabei öfter zum Ausdruck.

Etwas erschöpft, aber voller Eindrücke, konnten wir uns dann in der Betriebskantine des Tagebaus stärken. Mit unserem Bus ging es dann zurück Richtung „Heimat“. Mit kleinen Umwegen gelangten wir zunächst an den Großen Wünsdorfer See. Im „Kaffee im Walde“  wartete auf uns der heiße Kaffee mit einer sehr guten Auswahl an Tortenstücken oder der erfrischende Eisbecher.

So gestärkt schafften wir ohne Verkehrsprobleme, was ja z. Z. nicht selbstverständlich ist,   das letzte Stück des Weges nach Caputh. Mit Genugtuung vernahmen die Organisatoren unserer Fahrt die ungetrübte Zustimmung zum Programmablauf. Das macht Mut für weitere Aktivitäten.

Reinhard Schmidt

 

 

 

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Der Heimatverein Caputh e.V. als einer der drei Heimatvereine in der Gemeinde Schwielowsee ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Gemeinde und wird in seinen Aktivitäten von der Gemeinde aktiv und finanziell unterstützt.

 

Der Heimatverein Caputh e.V. vereint unter seinem Dach die Gruppe, die sich um alle Belange des Heimathauses im Krughof kümmert.

Daneben gibt es eine aktive Wandergruppe, die einmal monatlich eine Wanderung in unserer schönen Umgebung durchführt.

Im Mal- und Zeichenzirkel treffen sich aktive Künstler regelmäßig im Gildehaus, um gemeinsam kreativ tätig zu sein.

 

Wer hat Lust bei uns mitzumachen?

Wir freuen uns über neue Mitglieder, die uns mit neuen Ideen unterstützen.

Ebenso freuen wir uns über Mitglieder mit Erfahrungen und Wissen zur Heimatgeschichte unseres Ortes.

 

Zu unserem Vereinsleben gibt es neben allen Aufgaben auch gemütliche Treffen und Feste im Heimathaus sowie eine jährliche Vereinsfahrt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihre Aufmerksamkeit wecken konnten.

 

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